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KI im Betrieb: Die ersten drei Schritte

Nicht mit dem großen Projekt anfangen, sondern mit der lästigsten Aufgabe der Woche. Wie drei Betriebe aus unserem Netzwerk KI eingeführt haben.

Verbundene Punkte in Grün und Gelb auf dunklem Grund, wie ein Netzwerk
Am Anfang steht keine Strategie, sondern eine Aufgabe, die alle nervt.

In unserem Netzwerk gibt es zwei Sorten Betriebe: die, die eine KI-Strategie haben, und die, die KI benutzen. Die Schnittmenge ist erstaunlich klein. Wir haben drei Betriebe gefragt, wie sie angefangen haben — eine Metallbaufirma, einen Sanitärbetrieb und eine Druckerei.

Schritt eins: die lästigste Aufgabe finden

Alle drei haben nicht mit einem Projekt begonnen, sondern mit einer Frage im Team: Welche Aufgabe nervt euch jede Woche am meisten? Bei der Metallbaufirma waren es Angebotstexte. Beim Sanitärbetrieb die Zusammenfassung von Kundentelefonaten. In der Druckerei das Prüfen von Druckdaten auf Standardfehler.

Wir haben nicht gefragt, was KI kann. Wir haben gefragt, was uns den Freitag verdirbt.

Inhaber eines Metallbaubetriebs, 24 Mitarbeitende

Schritt zwei: klein und messbar testen

Jeder Betrieb hat vier Wochen lang eine einzige Aufgabe mit KI erledigt — parallel zum alten Weg. Gemessen wurde zweierlei: die Zeit und die Zahl der Nachbesserungen. Die Angebotstexte gingen von durchschnittlich vierzig auf zwölf Minuten zurück. Die Nachbesserungen blieben gleich. Das war das eigentlich gute Ergebnis.

Drei ineinandergreifende Zahnräder in Grün, Schwarz und Gelb
Werkzeug, nicht Wunder: KI greift dort, wo schon ein Ablauf existiert.

Schritt drei: Regeln, bevor es alle machen

Bevor die Werkzeuge im ganzen Betrieb genutzt wurden, gab es eine Seite mit Regeln. Was darf hinein, was nicht? Kundendaten, Preise, Personaldaten — das sind die Punkte, an denen es ernst wird. Die Druckerei hat sich für einen Anbieter mit Rechenzentrum in der EU entschieden, die anderen beiden haben Kundendaten vor der Eingabe entfernt.

Was alle drei sagen

Der größte Gewinn war nicht die gesparte Zeit. Es war, dass die Mitarbeitenden selbst angefangen haben, Aufgaben vorzuschlagen. Wer einmal erlebt, dass eine lästige Arbeit verschwindet, sucht die nächste.

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